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| Alfredo Perl |
Sonntag, 25.9.2011, 19 Uhr, Altes Kloster Alfredo Perl Klavierabend |
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Beethoven (1770-1827) Sonate Es-Dur op. 27 Nr. 1 „Sonata quasi una fantasia“ Elf Bagatellen op. 119 Sonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 „Mondscheinsonate“ ************** Franz Liszt (1811-1886) aus „Années de Pèlerinage - Troisième Année“: Aux cyprès de la Villa d'Este I: Thrénodie Les jeux d'eau à la Villa d'Este Sunt lacrymae rerum Csardas macabre Ungarische Rhapsodie Nr. 13 in a-Moll
Der international renommierte Pianist Alfredo Perl zählt zu den wichtigen Interpreten der Werke Beethovens und Liszts. Seine Gesamteinspielung aller Klavierwerke Ludwig van Beethovens wurde von dem bedeutenden Musikkritiker Joachim Kaiser enthusiastisch gefeiert. Bei der „tonkunst“ spielt Alfredo Perl Musik zweier großer Visionäre, die Generationen von Komponisten neue Wege öffneten: Ludwig van Beethoven entwickelte die Musik zu einem bis dahin nicht gekannten Subjektivismus, in dem der Mensch in seinem Kampf mit den Mächten des Daseins im Mittelpunkt steht. Dabei entfernt sich seine Klangsprache mehr und mehr von der tradierten Musik eines Mozart oder Haydn. Der Spätstil Beethovens verweist in seiner Kargheit und Sparsamkeit der Mittel bereits auf die Klangsprache vieler Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Franz Liszt, dessen 200. Geburtstag wir dieses Jahr feiern, erweiterte als reisender Virtuose die klanglichen Möglichkeiten des Klaviers in fast orchestrale Dimensionen. Bis heute sind seiner Technik des Klavierspiels nur noch wenige wesentliche Neuerungen hinzugefügt worden. Später, als in Weimar ansässiger Komponist und Intendant, war er der wichtigste Wegbereiter der neuen Musik Richard Wagners, den er zeitlebens selbstlos unterstützte. In seinen späten Kompositionen war er einer der ersten, der in seinen Werken den sicheren Boden der Tonalität verließ. |
VVK: 14,-/8,- € AK: 16,-/10,- € |
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